Schuhzurichtungen sind orthopädische Veränderungen an Konfektionsschuhen.

Bei vielen Beschwerden kann man Abhilfe schaffen, z.B. durch

  • Schuherhöhungen bei Beinlängendifferenzen
  • Innen-/ Außenranderhöhungen bei Instabilitäten oder Kniefehlstellungen
  • Ballenrollen zur Vorfußentlastung
  • Mittelfußrollen zur Rückfußentlastung z.B. bei Arthrose
  • Rigidusrollen bei Arthrose im Großzehengrundgelenk
  • Schmetterlingsrollen mit Weichbettung bei Spreizfuß oder Metatarsalgie
  • Sohlenversteifungen (nur in Verbindung mit Abrollsohlen) bei Frakturen oder Arthrose

Die Zurichtungen werden bei uns optisch unauffällig durchgeführt. Wenn es möglich ist, schneiden wir die Originalsohle auf und setzen das orthopädische Element dazwischen. Durch eine sehr große Farb- und Materialauswahl sind professionell ausgeführte Schuhzurichtungen meistens kaum zu sehen.

Schuhzurichtungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, und zwar 3 Paar als Erstausstattung und als Folgeversorgung 2 Paar pro Kalenderjahr.

Ausnahme: Zurichtungen an Sicherheitsschuhen

Nicht mehr übernommen werden alle Einbauten in den Schuh, wie Pelotten, Gewölbestützen, Weichpolsterungen oder Fersenspornaussparungen.

Diese Hilfsmittel werden nur in Verbindung mit losen Einlagen übernommen.